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Kommentar zur Erklärung zur Informationsfreiheit

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trotz falsch zitiertem Ausspruch von Rosa Luxemburg

Von Gerold v. Busse, 13.07 2005, 08:30:23



Luxemburg Äußerungen

»Auf, Proletarier! zum Kampf! Es gilt eine Welt zu erobern und gegen eine Welt anzukämpfen. In diesem letzten Klassenkampf der Weltgeschichte um die höchsten Ziele der Menschheit gilt dem Feinde das Wort: Daumen aufs Auge und Knie auf die Brust!.«

Im Aufruf der Spartakusgruppe vom 8. November 1918 wird eine »Volksregierung mit Parlamentarisierung und anderem Plunder« abgelehnt.

..auf dem KPD-Gründungsparteitag wies Luxemburg auf »die revolutionäre Ausnutzung der (künftigen deutschen) Nationalversammlung« hin. Der »bürgerliche Staat« müsse »von unten« her ausgehöhlt werden, »indem wir überall die öffentliche Macht, Gesetzgebung und Verwaltung nicht mehr trennen, sondern vereinigen, in die Hände der Arbeiter- und Soldatenräte bringen«. Diese Arbeiter- und Soldatenräte müßten lernen, die einzige öffentliche Gewalt im ganzen Reiche zu werden. Nur auf diese Weise könnten »wir«, also die Spartakisten/Kommunisten, "den Boden so unterminieren, daß er reif wird zu dem Umsturz, der dann unser Werk zu krönen hat.

.......das vollständige Zitat wird erst vollständig, wenn der Bezug, für wen das zu gelten habe, nicht verschwiegen wird; nämlich "daß nur für Kommunisten im Umgang untereinander gilt:
Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden, sich zu äußern".


Deshalb ist das Anliegen Meinungs- und Informationsfreiheit ausgerechnet unter diesem Zitat einzufordern etwas verunglückt,da R.L.es eigentlich anders gemeint hatte und es daher heute meistens auch falsch verstandenem wird.

Dennoch unterstütze ich die Aktion, da ich genau weiß, daß die Düsseldorfer Landesregierung und R.L. in Sachen Meinungs- und Informationsfreiheit nicht weit auseinander sind (s. Verfassungsschutz NRW als Gedankenschutzpolizei)



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Kommentare



    Neu oder wichtig:
    O-Töne: Die Wahrheit aus Düsseldorf
    Siehe auch: Assoziations-Blaster zum Thema Informationsfreiheit
    Nur Spammer wollen E-Mail-Adressen kaufen, sammeln, verkaufen. Also lassen Sie das.